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Sieg und Niederlage für Freystädter Badmintonspieler Johannes Pistorius im Länderspiel gegen Dänemark
FREYSTADT –  Traditionell trägt die U17- Jugendnationalmannschaft im August ein Freundschaftsspiel  gegen Dänemark aus. Austragungsort war vergangene Woche Mühlheim an der Ruhr und mit im Aufgebot der 16 jährige Freystädter Johannes Pistorius. Die Begegnung endete knapp mit 5:4 für das hoch favorisierte  dänische Auswahlteam. Johannes Pistorius  wurde gleich in zwei Partien eingesetzt: im Mixed und im 1. Doppel.
Die Ausgangssituation war klar. Die Dänen dominieren seit Jahren die europäische Jugendrangliste und sind nur mit einer Topleistung zu besiegen. Die Begegnung zwischen Deutschland und Dänemark endete im Vorjahr mit 7:1 für Dänemarks Asse. Von Anfang an befolgt das deutsche Team den Anweisungen ihres Trainerteams, nie aufzugeben, kämpfen – und dem Publikum eine gute Show bieten. Zur Freude der zahlreichen Zuschauer brachte Johannes Pistorius im Mixed zusammen mit Jenny Karnot (Sterkrade Nord) die deutsche Mannschaft mit 1:0 in Führung. Mit 21:13 und 21:12 Punkten ließen sie mit ihrem schnellen und druckvollen Spiel den favorisierten Dänen keine Chance. Danach verlor das Deutsche Team etwas unglücklich das 1. und 2. Jungeneinzel, das 1. Mädcheneinzel sowie das 2. Jungendoppel. Für die Punkte zum 4:4 Ausgleich sorgten dann die beiden deutschen Mädchendoppel und das 2. Mädcheneinzel. So musste die Entscheidung im 1. Jungendoppel mit Johannes Pistorius und Fabian Roth (Neusatz) fallen. Die beiden Deutschen hatten leider nicht ihren besten Tag. Sie zeigten zu viel Respekt vor den dänischen Namen und kamen ganz schlecht ins Spiel. Mit 11:21 und 14:21 Punkten verloren sie klar und blieben sicherlich unter ihrem Leistungsvermögen.
Mit “einem lachenden und einem weinenden” Auge beurteilt  Bernd Brückmann, Bundestrainer U19-U17, den Spielausgang. „Dass wir das Spiel so knapp würden gestalten können, damit hatten wir im Vorfeld nicht gerechnet. Vor zwei Jahren haben wir in der gleichen Besetzung – damals in U15 – mit 2:7 gegen Dänemark verloren. Natürlich haben wir gehofft, dass wir nun näher dran sind, aber dass wir ein Spiel sehr hoch gewinnen und sieben Matches eng gestalten konnten, ist stark“, meinte der Coach. Zufrieden kann auch der Freystädter Johannes Pistorius sein. Der deutliche Sieg in der Mixedpartie bringt ihm viel Selbstbewusstsein für die Turniere in den kommenden Wochen. Bei den internationalen Turnieren in Langenfeld (NRW) und Waterloo (Belgien) wird er die Gelegenheit haben, zu zeigen, dass er auch im Doppel viel mehr drauf hat als er im Länderspiel gezeigt hat.